Kolonialismus reloaded? Wirtschaft zwischen Macht und Geschichte.
Wie funktionierte koloniale Ausbeutung? Welche wirtschaftlichen Strukturen wurden geschaffen – und wirken bis heute nach? Diesen Fragen gehen Schüler:innen der Klassen 9–13 im fünfstündigen Workshop im digitalen WeltRaum des EPIZ Berlin nach.
Nach einem Einstiegsquiz arbeiten die Teilnehmenden mit der Zeitstrahlmethode „Connecting the Dots“ von glokal e.V. Anhand historischer und aktueller Zitate aus dem Globalen Süden und Norden beleuchten sie Themen wie Landraub, Rohstoffausbeutung, Importabhängigkeit und Klimakrise. Dabei wird deutlich: Kapitalistische Wirtschaftsstrukturen sind menschengemacht – und veränderbar. Eine Einheit zu aktuellen Akteur:innen aus Zivilgesellschaft zeigt, wie sich Menschen weltweit für gerechte Strukturen einsetzen – und ermutigt die Schüler:innen zum eigenen Engagement.
Zentrale Fragen des Workshops:
Was ist europäischer Kolonialismus?
Welche kolonialen Wirtschaftsmuster wirken bis heute?
Wie sieht Widerstand damals und heute aus?
Welche Handlungsspielräume gibt es für eine gerechtere Zukunft?
Der Workshop kann auch in der Schule umgesetzt werden. Weitere Informationen und die konkreten Fachbezüge finden sich hier.
Dieses Angebot ist geeignet für: Kids & Teens, Erwachsene